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29.11.2016

Pilatus Arena: Studienauftrag wird lanciert

Die Pilatus Arena macht einen weiteren entscheidenden Schritt auf dem Weg zur Realisierung. Anfang 2017 wird ein Studienauftrag lanciert. Er soll aufzeigen, wie auf dem relativ engen Areal die multifunktionale Sport- und Eventarena sowie die zur Finanzierung notwendigen Wohnungen realisiert werden können. In den letzten Wochen sind sorgfältige und intensive Vorabklärungen mit LuzernSüd, Kanton und Bund, aber auch mit Sportorganisationen und Nachbarn getroffen worden.

«Wir haben das Vorgehen für den Studienauftrag in engem Austausch mit den zuständigen Stellen von LuzernSüd entwickelt und definiert», sagt Toni Bucher, Verwaltungsratspräsident Pilatus Arena AG. In einer ersten Phase wird das Areal von Architekturteams städtebaulich bearbeitet. Sie machen Aussagen zu Volumen, Dichte, Realisierungsmöglichkeiten und Aussenraumgestaltung, aber auch zu Verkehr und Erschliessung.
Als Grundlagen dienen:

  • Raumprogramm der Saalsporthalle für 4‘000 Zuschauer und der zur Finanzierung der Halle notwendigen Mantelnutzung
  • städtebaulichen Spielregeln aus der Vertiefungsstudie Mattenplatz von LuzernSüd (inkl. räumliche Definition des Matten- und des Bahnhofplatzes und deren Vernetzung)
  • Mobilitätskonzept Pilatus Arena und Grundkonzept Verkehr von LuzernSüd
  • Die Anforderungen der Investoren für die Miet- und Eigentumswohnungen.

Das Ergebnis des Beurteilungsgremiums wird anschliessend dem städtebaulichen Beirat LuzernSüd und der der Steuerungsgruppe LuzernSüd zur Stellungnahme unterbreitet. In dieser Steuerungsgruppe unter Führung des regionalen Entwicklungsträgers LuzernPlus sind u.a. die Gemeinden Horw, Kriens, Luzern sowie der Kanton und der Verkehrsverbund Luzern vertreten.

«Hochstehende Ergebnisse»

Basierend auf den Ergebnissen werden dann bei Bedarf noch weitere Planungsschritte oder Anpassungen vorgenommen. Das Beurteilungsgremium ist breit abgestützt mit Experten, Vertretern von Initianten und Investoren, der Gemeinde Kriens, der Stadt Luzern, LuzernSüd sowie weiteren Personen. «Das enge Areal und die Finanzierung der Halle durch Mantelnutzungen sind grosse Herausforderungen für die Teams», erklärt Toni Bucher. Man habe sich deshalb mit LuzernSüd darauf geeinigt, den Teams möglichst freie Rahmenbedingungen vorzugeben und dafür den Städtebau besonders zu gewichten. Laut Bucher erhofft man sich dadurch «kreative Lösungen und hochstehende Ergebnisse.»

Der Studienauftrag startet im Januar 2017 mit der sogenannten Präqualifikation. Dabei können sich gemischte Teams mit Fachkompetenzen in den Bereichen Städtebau, Landschaftsarchitektur, Bauingenieurwesen und Verkehrsplanung für den Wettbewerb qualifizieren. Die Verantwortlichen rechnen damit, dass das Schlussergebnis spätestens Ende 2017 vorliegen wird. Danach soll der Bebauungsplan erarbeitet werden, der Spatenstich ist für 2019 geplant.

Studienauftrag sorgfältig vorbereitet

Nach dem deutlichen Ja der Stadtluzerner Bevölkerung zum Kaufrechtsvertrag im Februar 2016 sind in den letzten Monaten die Arbeiten an der Pilatus Arena mit grossem Engagement weitergeführt worden. Die beiden Co-Investorinnen Helvetia Versicherungen und Eberli Sarnen haben mit der Pilatus Arena AG eine gemeinsame Projektgesellschaft "Pilatus Arena AG" gegründet. Als Grundlage für den Studienauftrag wurden eine Testplanung und Baugrunduntersuchungen durchgeführt. Die Detailplanung der Halle betreffend Raumprogramm, Flächen usw. wurde erstellt. Derzeit ist ein Mobilitätskonzept in Arbeit, dessen Ergebnisse ebenfalls in die Rahmenbedingungen des Wettbewerbs einfliessen werden. Zudem haben die Verantwortlichen die Gespräche mit Bund, Kanton, Gemeinden, der IG Sport, der Nachbarschaft und diversen Nutzergruppen weitergeführt. Bund und Kanton haben dabei ihre finanzielle und ideelle Unterstützung für die Pilatus Arena erneut klar bestätigt.

Pilatus Arena: Moderne Sport- und Eventarena für 4000 Zuschauer

Die Pilatus Arena ist eine neuartige Sport- und Eventarena mit nationaler und internationaler Ausstrahlung. Sie wird über modernste Sport- und Eventinfrastruktur verfügen und Platz für 4000 Zuschauer bieten. In der Pilatus Arena soll künftig nationaler und internationaler Indoorsport wie Handball, Tennis, Hallenfussball, Volleyball, Basketball stattfinden. Auch für andere Sportgrossanlässe ist die Arena ein idealer Veranstaltungsort. Zudem bietet die Infrastruktur beste Voraussetzungen für Konzerte, Kongresse, Tagungen sowie weitere Veranstaltungen. Die Pilatus Arena wird auch eine wichtige infrastrukturelle Lücke für den Hochschulsport, für lokale Vereine und die Nachwuchsförderung schliessen.

Gesamtinvestitionen von über 200 Millionen Franken

Um die Pilatus Arena soll zur Finanzierung der Halle als Mantelnutzung ein Hochhaus – insbesondere mit Wohnungen – entstehen. Das Projekt orientiert sich an der Erfolgsgeschichte der Swissporarena auf der Allmend. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich nach heutigen Schätzungen auf über 200 Millionen Franken. Davon kostet die Pilatus Arena rund 30 Millionen Franken. Finanziert wird die Pilatus Arena durch Beiträge von Kanton (4 bis 6 Millionen Franken aus Swisslos-Lotterieerträgen des Kantons Luzern) und Bund (3 Millionen aus dem Nationalen Sportanlagenkonzept NASAK), durch private Investoren sowie durch den Mehrwert, der dank der Mantelnutzung auf dem Areal realisiert werden kann.

Realisiert wird die Pilatus Arena im Raum Mattenhof in der Gemeinde Kriens auf einem Grundstück, das der Stadt Luzern gehört. Das Areal ist mit S-Bahnstation, Buslinie, Veloachse und Nähe zur Autobahn bestens erschlossen. Die Stadtluzerner Stimmbevölkerung hatte im Januar 2016 einem Kaufrechtsvertrag für die Pilatus Arena AG mit grosser Mehrheit zugestimmt. Der Spatenstich ist für 2019 vorgesehen.

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03.03.2016

Pilatus Arena: Helvetia Versicherungen wird Co-Investorin

Die Pilatus Arena hat eine weitere wichtige Projektpartnerin. Helvetia Versicherungen engagiert sich im Projekt als Co-Investorin. Sie wird gemeinsam mit Eberli Sarnen das Vorhaben auf dem Areal Mattenhof in Kriens weiter entwickeln und sich finanziell beteiligen. «Es ist fantastisch, auf eine so kompetente Partnerin mit hohem Fachwissen zählen zu dürfen», sagt Toni Bucher, Verwaltungsratspräsident der Eberli Sarnen AG, dem Entwickler der Pilatus Arena und ihrer Mantelnutzung.

Helvetia: «Wir freuen uns auf spannendes Projekt!»

Helvetia engagiert sich insbesondere beim Bau der Mietwohnungen in der Mantelnutzung zur neuen Sport- und Eventarena in Kriens. «Wir freuen uns sehr auf die gemeinsame Entwicklung und Realisierung dieses spannenden Projekts», betont Kurt Ernst Baumann, Leiter Immobilien Projekte Schweiz bei Helvetia Versicherungen. Nach der Realisierung wird Helvetia als Eigentümerin die Bewirtschaftung der Wohnungen übernehmen. Helvetia Versicherungen ist eine führende Allbranchenversicherung mit über 150 Jahren Erfahrung. Mit über 38'000 Mietobjekten zählt Helvetia zu den bedeutendsten Immobilieninvestoren und bietet attraktive Mietwohnungen zu fairen Preisen in der ganzen Schweiz.

Gesamtinvestitionen von über 200 Millionen Franken

Um die Pilatus Arena soll als Mantelnutzung ein Hochhaus – insbesondere mit Wohnungen – entstehen. Das Projekt orientiert sich an der Erfolgsgeschichte der Swissporarena auf der Allmend. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich nach heutigen Schätzungen auf über 200 Millionen Franken. Davon kostet die Pilatus Arena rund 30 Millionen Franken. Finanziert wird die Pilatus Arena durch Beiträge von Kanton (4 bis 6 Millionen Franken aus dem Swisslos-Sportfonds) und Bund (3 Millionen aus dem Nationalen Sportanlagenkonzept NASAK), durch private Investoren sowie durch den Mehrwert, der dank der Mantelnutzung auf dem Areal realisiert werden kann. 

Mit der Pilatus Arena in Kriens Mattenhof soll bis 2019 eine neuartige Sport- und Eventarena mit nationaler und internationaler Ausstrahlung entstehen. Sie wird über modernste Sport- und Eventinfrastruktur verfügen und Platz für 4000 Zuschauer bieten. Die Bevölkerung der Grundstückeigentümerin Stadt Luzern hat am vergangen Sonntag einem Kaufrechtsvertrag mit grossem Mehr zugestimmt und damit ein klares Zeichen für den Sport und die regionale Zusammenarbeit gesetzt. Als nächster Schritt wird im Verlaufe des Sommers der Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Er wird zeigen, wie auf dem relativ engen Areal die Halle und eine attraktive Wohnnutzung realisiert werden kann. 

Projekt

Das wichtigste in Kürze

Auf dem Areal Mattenhof II in Kriens wollen Initianten rund um die HC Kriens-Luzern AG und die Eberli Sarnen AG eine moderne Eventhalle für 4‘000 Zuschauer erstellen, die in erster Linie Indoor-Sportarten dient. Wenn alles nach den Plänen der Initianten verläuft, wird die Pilatus Arena, so der Arbeitstitel des Projektes, im Jahre 2019 eröffnet.

Die Realisierung eines solchen Projektes ist im Interesse der gesamten Region. Um die Bedürfnisse und Bedingungen der Gemeinden von Anfang an in die Planung einzubinden, hat der regionale Entwicklungsträger "LuzernPlus", im Auftrag der Gemeinden Luzern und Kriens, die erste Projektphase und die Standortevaluation koordiniert und begleitet. Das Areal Mattenhof II ist ein Grundstück, das sich im Eigentum der Stadt Luzern befindet, aber auf dem Boden der Gemeinde Kriens liegt.

Die Pilatus Arena kostet rund 30 Millionen Franken und ist Teil einer Gesamtbebauung. Finanziert wird die Pilatus Arena durch die Mehrwertabschöpfung, die durch eine höhere Ausnutzungsziffer auf dem Grundstück entsteht, sowie durch Beiträge von Bund und Kanton Luzern, sowie durch Private Mittel. Der Betrieb der Halle ist ohne Betriebsbeiträge der öffentlichen Hand geplant. Es ist ein ähnliches Finanzierungs- und Betriebskonzept wie bei der Swissporarena auf der Allmend vorgesehen.

Mehr Informationen finden Sie unter folgendem Link: Projekt

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